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„Vertrieben ins Paradies“ – Thomas Mann Lecture an der ETH Zürich mit Florian Illies

Die neunte Thomas Mann Lecture widmet sich einem entscheidenden Kapitel im Leben der Familie Mann: Bestsellerautor Florian Illies beleuchtet den Sommer 1933 im südfranzösischen Exil.

In Blumenbüschen stehend, mit Brille und Hut in den Händen, sich eine Margerite ansteckend.
Thomas Mann in Pacific Palisades, 1946 (ETH-Bibliothek Zürich, Thomas-Mann-Archiv / Foto: Unbekannt / TMA_2410)

Mittwoch, 12. November 2025, 18.00–19.00 Uhr

ETH Zürich, Hauptgebäude, Rämistrasse 101, 8092 Zürich

Audi Max, HG F 30

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Als Thomas Mann im Frühjahr 1933 beschliesst, nicht mehr nach Deutschland zurückzukehren, beginnt für ihn und seine Familie eine Zeit völliger Ungewissheit. Den Sommer verbringen die Manns im südfranzösischen Sanary-sur-Mer – provisorisch eingerichtet und in eine unsichere Zukunft blickend.

Florian Illies lässt in seinem Vortrag diese entscheidenden Monate lebendig werden. Der Autor von Bestsellern wie «1913. Der Sommer des Jahrhunderts» hat eine unverwechselbare Form des historischen Erzählens geprägt: Aus der präzisen Anschauung von Details und Anekdoten entfaltet er ein grosses Panorama – ebenso erhellend wie unterhaltend.

Im Herbst 2025 erscheint sein neues Buch «Wenn die Sonne untergeht. Familie Mann in Sanary» im S. Fischer Verlag.

 

Zum Referenten

Florian Illies, geboren 1971, studierte Kunstgeschichte in Bonn und Oxford. Er war Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Verleger des Rowohlt Verlags und Geschäftsführer des Auktionshauses Grisebach. Heute ist er Mitherausgeber der «ZEIT». Illies gilt als einer der einflussreichsten deutschen Sachbuchautoren, dessen Werke historische Genauigkeit mit erzählerischem Witz verbinden.